Der Herbst ist zwar für Wind und Regen bekannt, aber ebenso für sein buntes Blattwerk, das den Übergang in die dunklere Hälfte des Jahres zumindest etwas fröhlicher gestaltet. Die Bewohner und das Betreuerteam der Volkssolidarität Schlossresidenz Glaubitz ließen sich vom schlechten Wetter jedenfalls nicht beirren – der Tanz in den Herbst, auf den sich jeder freute, stand wieder auf dem Programm.
Da draußen noch alle Blätter grün waren, verwandelten die Bewohner kurzerhand den Veranstaltungsraum in eine eindrucksvolle und gemütliche Herbstlandschaft. Während die einen Herbstblätter in den leuchtendsten Farben malten und ausschnitten, suchten die anderen aus den Blättern, die sie im letzten Jahr gesammelt hatten, die schönsten Exemplare heraus. Wer zum Tanz in den Herbst kam, den empfing dann ein kleiner Herbstwald.
Ein Unterhaltungsprogramm so bunt wie ein Herbstwald
Nicht nur viele bunte Laubblätter, sondern ein mindestens ebenso buntes Unterhaltungsprogramm empfing die Veranstaltungsteilnehmer. Bekannte Schlager zauberten erst ein Lächeln auf alle Gesichter, animierten gleich darauf Bewohner wie Betreuer zum Singen und Tanzen.
Doch nicht nur das „Tanzbein“ wurde gefordert, sondern auch der Geist: Zwischen den Musikstücken wurden von allen Anwesenden Herbsträtsel gelöst, Mitmachgedichte gereimt und herbstliche Sprichwörter ergänzt. Erfrischen und stärken konnten sich die Bewohner bei all diesen Aktivitäten mit fruchtiger Birnen-Bowle und kleinen Knabbereien.
In Vorbereitung auf das Herbstfest waren aber nicht nur Dekorationen gebastelt worden. Nur für diesen Anlass verfasste einer der Bewohner auch ein thematisch passendes Gedicht, das vor allen rezitiert wurde. „Herbstpracht“ fing in seinen Versen ein, wie der Herbst mit seinen vielen Farben unsere Fantasie und Träume anregt.
Und nach dieser gebührenden Begrüßung ließ der Herbst dann auch nicht mehr lange auf sich warten. In regelmäßigen Spaziergängen erkunden die Bewohner nun den nahen Glaubitzer Wald, um das Laubgestöber mit allen Sinnen zu erleben.
